Wir beginnen das Jahr in Furna. Berichte schreiben, Vorträge vorbereiten, Schneeschuhwandern.

Ende Januar ans Meer: Kooperationspartner der PH aus der ganzen Welt setzen sich in Kopenhagen und Aarhus mit „Lehrpersonenbildung für das 21. Jahrhundert“ auseinander. Eindrücklich und schön, wie schnell und gut wir uns auch persönlich verstehen.

In Uster beginnt es zu tauen.

Die Arbeit ist interessant, hier ein Besuch in der neuen Hochschulbibliothek in Winterthur.

Spaziergänge mit unserem Hund Viva bei jedem Wetter und auch spät abends geben immer wieder Gelegenheit durchzuatmen, nachzudenken oder einfach vor mich hin zu singen.

Pendeln nach Zürich. Der Flügelbahnhof ist abgerissen, die Europaallee entsteht.

Manuela und ich färben zu zweit Ostereier. Andrea und Nina sind unterwegs.

Ein langer, schöner Frühling im Unterland und im Prättigau.



Zu Mitsommer besuchen wir Freunde in Norwegen. Wandern in den Bergen, mit dem Motorboot auf dem Fjord und mit dem Kanu auf den Seen. Wunderschön.



Putzwoche in Furna. Zu sechst schrubben, sprayen, saugen, bohren, sägen und hämmern wir eine Woche lang.

Im August werde ich 60, Zeit, um zu feiern

und auch um erstaunt zu sein. Ich erinnere mich noch gut an den 60sten meines Grossvaters – und jetzt feiere ich diesen Geburtstag.

Studienreise nach Südkorea mit der Hochschulleitung. Die Planung hat mich das ganze Jahr immer wieder beschäftigt. Wir befassen uns intensiv mit dem Bildungssystem, besuchen viele Schulen und Hochschulen 
und setzen uns auch mit Kultur und Geschichte und ihren grossen Auswirkungen auf die Bildung auseinander. (Ich habe die Reise hier beschrieben)

Danach fliege ich noch nach Japan, besuche mit alten Freunden Tempel, Schreine und Schulen

… und auch wie auf dem Bild Roboter. Sie werden auch auf die Bildungssysteme grosse Auswirkungen haben. (Beschreibung der Reise ab hier)

Nebelspaziergänge und

Vorräte einmachen im November.

Im Dezember wird Walter pensioniert, mein langjähriger Weggefährte und Chef. Damit geht auch für mich eine Etappe zu Ende und ich bin gespannt, was die letzten Berufsjahre bringen werden.

Die Sonne scheint den ganzen Monat, wir verfolgen fasziniert, wie unsere neue Photovoltaik-Anlage auf dem Dach uns mit Strom versorgt.

Euch allen ein gutes neues Jahr!
Archiv der Kategorie: Jahresrückblick
2014 in 24 Bildern
Wir beginnen das Jahr im Furner Schnee.
Pendeln nach Zürich.

An der PH beginne ich, meine neue Stelle «Innovationsmanagement» auszugestalten. Über Mittag am See.

Unsere Freunde von der Uni in Rio de Janeiro besuchen uns, um den Kooperationsvertrag zu unterzeichnen. Ausflug auf die Rigi.

Anfang März beginnt mein Urlaub. Ich fahre über Ungarn, Rumänien, Russland, Kasachstan nach Usbekistan. Überall treffe ich interessierte, gastfreundliche Menschen.

Besuch von Städten entlang der Seidenstrasse. Hier Buchara.

Danach ein paar Tage und Nächte nordwärts nach Sibirien. Der Baikalsee ist anfangs April noch gefroren.

Durch die Mongolei nach China. Mit dem Velo fahre ich durch die Karstlandschaft bei Yangshuo. Danach Studienreise mit der PH: Lehrpersonenbildung und Schulen in Guangzhou und Singapur.

Mai in Japan. Ich treffe nette Menschen und besuche gute Schulen und Unis. Unverständlich ist mir die nationalistische, revisionistische Politik.

Fukushima. In dieser von der Dreifachkatastrophe betroffenen und dadurch isolierten Region freuen sich alle sehr über meinen Besuch.

Südkorea. Das Land steht noch im Bann der Sewol-Katastrophe. Viele Schülerinnen und Schüler ertranken, auch weil sie zu lange auf Anweisungen der Erwachsenen warteten. Man zweifelt am Bildungssystem.
Das Problem liegt aber weniger bei den Schulen. Ich sehe engagierte Lehrpersonen, guten Unterricht, ein gutes Schulklima. Schwierig sind die unzähligen Nachhilfestunden, die nötig sind, um eine hohe Punktzahl beim Universitätseintrittsexamen zu erreichen.

Schön, im Juli wieder wieder zu Hause zu sein. Zwei Meilensteine: Nina bekommt ihr Maturitätszeugnis

und Manuela wird in Marburg habilitiert.
Im August schreibe ich in Furna meinen Bericht über die ostasiatischen Bildungssysteme.

Unsere Freunde, die damals Brautführer waren, hatten uns zum 25. Hochzeitstag ein Wochenende geschenkt. Wandern, essen, plaudern zu sechst in Splügen.
Im September Wiedereinstieg an der PH mit einer interessanten Tagung – hier ein Workshop zu „Maker-Spaces“.

Yvonne macht eine Führung im Zoo.
Im Oktober fliege ich nach Hongkong. Ich bin zu einer Konferenz eingeladen. Die Studierenden setzen mit ihren beeindruckenden Protesten ein Zeichen.

Die Kolleginnen und Kollegen aus Festlandchina sind offen und interessiert – die Proteste und unsere Haltung dazu können sie aber nicht nachvollziehen.
Die Stelle als Innovationsmanager ist interessant, hier eine Vorführung von selbst gebauten Robotern an der ZHdK.
«Nostalgietreffen». Seit vielen Jahren trifft sich unser damaliges Pfadi-Erststufenteam zwei Mal jährlich, diesmal in einem wunderschönen Haus im spätherbstlichen Disentis.

Bei Hundespaziergängen im Dezember lasse ich das dichte, interessante, meist gute Jahr nochmals Revue passieren

und nach schönen Weihnachten stossen wir in Furna auf 2015 an.

2013 in vierundzwanzig Fotos
Danach arbeite ich viel. Der Schnee im Prättigau
und
Hundespaziergänge helfen, den Kopf etwas durchzulüften.
86. Geburtstag unserer aktiven und fröhlichen Mutter.
Ostereier färben.
Ende April Besuch bei unserer Tochter in Peru. Die Salinen von Maras,
Machu Picchu und
die Insel Taquile im Titicacasee. Ich habe die Reise hier im Blog beschrieben.
Danach eine sehr ergiebige Studienreise zum Thema Inklusion nach Toronto. Ich halte einige Erkenntnisse in einem Blog fest.
Risch am Zugersee. Immer wieder ein Kraft gebender Ort. Eine meiner letzten Sitzungen mit der Hochschulleitung.
Regensonntag in Furna, zwei Tage nachdem mir die Ärzte wegen Erschöpfung eine „Auszeit“ verordnet haben.
Zu Hause, kurz vor der Abreise nach Rheinfelden.
Ich fahre Velo,
setze mich intensiv mit der Zeit die war und der Zeit, die noch sein wird auseinander
und erhole mich gut.
Im September entscheide ich mich, als Prorektor zurückzutreten. Danach machen wir uns auf die schon länger geplante Reise nach Brasilien (Website, Blog). Erste Station ist Salvador,
eine Dreimillionenstadt.
Abend auf der Insel Boipeba in Bahia. Danach folgen Minas Gerais und Rio de Janeiro.
Zurück in der Schweiz ist Herbst. Ich beginne wieder zu arbeiten
und alles abzuschliessen.
Keine einfachen Monate, ich bin dankbar um die Unterstützung und das Verständnis, denen ich überall begegne.

Und ich freue mich auf das neue Jahr mit neuen Aufgabenfeldern und einem Weiterbildungsurlaub, den ich teilweise in Zentralasien und Asien verbringen werde.

