Etwas Schnee hat es in Furna. Schön, wie die Spielsachen unserer Töchter, die wir aufbewahrt hatten, wieder lebendig werden. Amina baut eine Schneehütte für die Bären.

Meine Meniskusoperation klappt nicht wie gewünscht. Weil das Innenband dabei angerissen wird, ist meine Bewegungsradius für einen guten Teil des Jahres recht eingeschränkt. Dafür lese ich viel.

Drei Tage anregende Tage mit Omanut, dem Forum für jüdische Kunst und Kultur in Le Locle (hier das Uhrenmuseum) und La Chaux-de-Fonds. Die Geschichte der Uhrenmanufakturen im Jura wird mich während des Jahres noch weiter beschäftigen.

Viehschau vor Ostern in Jenaz.

Rund um das Haus in Furna hat es unzählige Verstecke für all die Ostereier.

Pfingsten im Engadin. Das Thema «Flucht» der Omanut-Exkursion ins Fextal und nach Sils steht in Gegensatz zum wunderschönen Bergfrühling.

Die Idee, an meinem siebzigsten Geburtstag Fotos aus den vielen Jahren auszustellen, nimmt mich ziemlich in Anspruch. Ich beginne, alte Dias und Negative zu scannen. Hier ein Dia von 1980, Kinder in Mahliwada bei Aurangabad.

Als ich die Ausstellung von Roman Signer im Kunsthaus besuche, kommen mir meine Fotos allerdings so vor wie sein Kajak: Ausschnitte, aus denen sich das Ganze nicht einfach erschliesst.

Geschichtstage in Luzern mit vielen interessanten Vorträgen.

In den Sommerferien liegen so zweistündige, nicht zu steile Wanderungen wieder drin. Wir besuchen unter anderem die Kirche St. Martin in Zillis mit ihren Deckengemälden aus dem 12. Jahrhundert.

Erster August in Furna.

Mein siebzigster mit einem Bänkli als Geschenk – um einfach zu sitzen, ins Tal, die Berge und die Wolken zu schauen. Dank der grossen Mithilfe von Manuela, Andrea und Nina und ihren Partnern klappt dann auch die Ausstellung der Fotos. Schön, viele langjährige Freundinnen und Freunde in der Villa Grunholzer zu sehen.

Churrätien im frühen Mittelalter. Manuela und ich nehmen an einer interessanten Studienreise der MAS-Alumni teil. Hier Müstair.

Ausflug mit dem Pensioniertenverein nach La Chaux-de-Fonds. Die Vorbereitung war für unseren Vorstand aufwändig, es macht aber Freude, unsere Mitglieder durch die Stadt zu führen.

Ich habe dieses Jahr auch den Zauberberg von Thomas Mann gelesen. Im Heimatmuseum in Davos, das wir neben vielen anderen Museen am Davoser Museumstag besuchen, steht auch ein liebevoll gebautes Sanatorium Berghof in Puppenhausgrösse.

Im Oktober besuchen wir mit Freunden das herbstliche Alpinum auf der Schatzalp.

Danach fahren wir zur Olivenernte auf die Finca von Freunden in die Extremadura. Unterwegs machen wir an verschiedenen Orten Halt, hier Carcasonne.

Die Oliven haben die richtige Reife für die Ernte. Ab und zu erschwert Regen die Arbeit.

Das Öl wird gut. Spannend, den ganzen Prozess in der Mühle zu beobachten.

Rückfahrt durch Vogelschutzgebiete mit unzähligen Geiern und Kranichen und Übernachtungen in schönen Städten wie Guadalupe,

Salamanca

und Bilbao.

Zu Hause geht das Ernten weiter, die Kiwis sind auch reif.

Mit Grittibänzen und Samichlaus beginnen die verschiedenen Familientreffen der Advents- und Weihnachtszeit. Für den Jarheswechsel fahren wir wieder ins Prättigau.
Euch allen alles Gute für 2026!
